About Lutz Kaiser

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Bramham 2014 – ein gigantisches Wochenende

Schon nach acht Wochen Aufenthalt in England und nur drei Vorbereitungsturnieren stand letztes Wochenende mein bisheriger Saisonhöhepunkt an.
Bramham liegt ziemlich in der Mitte der Insel und hier findet eines der bekanntesten, größen und schwierigsten Vielseitigkeitsturniere der Welt statt. Es zählt neben Badminton, Burghley,  Blenheim und Blair Castle zu den berühmten „B“s, den Superlativen der Vielseitigkeit!
Letzte Saison waren Tom Tom Go und ich in der kurzen Dreisterneprüfung am Start, die wir etwas holprig beendeten. Das war damals Tom?s erstes großes Turnier. Dieses Jahr stand ein Start in der langen Dreisterneprüfung auf dem Plan. Eine lange Prüfung auf Dreisternelevel gibt es in Deutschland schon länger nicht mehr und auch in England gibt es nur drei Turniere mit diesem Schwierigkeitsgrad. Dementsprechend groß ist die Prominenz dort! Es findet eine spezielle Prüfung für Reiter unter 25 Jahren statt. Am Mittwoch kam mein Vater zu einem letzten abschließenden Training. Donnerstag machten wir uns dann auf den Weg nach Bramham zur ersten Verfassungsprüfung, die vor der beeindruckenden Kulisse des „Bramham Houses“ stattfand.

Leider hatte ich etwas Pech mit der Auslosung der Startnummern, so dass ich als zweiter Starter am Freitag in der Dressur antreten musste. Wir hatten uns kurzfristig entschieden, Tom in der Dressur auf Kandare vorzustellen. Diese Entscheidung war richtig, auch wenn es in der Vorbereitung noch um einiges besser geklappt hat. Dennoch lag ich nach dem Dressurtag auf Rang 5.
Vor der Dressur hatte ich mit meinem Vater schon einen neugierigen Blick auf die Geländestrecke geworfen, zum eigentlichen Abgehen verabredete ich mich jedoch mit Tom McEwen, dem Brasilianer Gabriel Cury und Sir Mark Todd. Es gab wertvolle Tips und Hinweise aus dem riesigen Erfahrungsschatz von Mark! Der Abend klang bei BBQ und neuseeländischen Weißwein im Zelt von Mark sehr lustig […]

Vorstellung eines Hengstes auf der Süddeutschen Körung

Anlässlich des Galaabends der Süddeutschen Hengsttage in München am 24.01.2014 wurde ich von Miriam Bray und Norbert Wallochny (http://www.pferdewelt-mailham.de) gebeten den fünfjährigen Hengst „Sharkan“ v. Shamal xx vorzustellen.

Gute Freunde lässt man nicht im Stich, und so war es eine Selbstverständlichkeit auszuhelfen. Wir hatten eine Menge Spaß!

Vorgestellt wurden die Deckhengste „Shamal xx“ und „Desirao xx“ mit jeweils einem Nachkommen. Das Publikum konnte sich von der Nervenstärke blutgeprägter Pferde überzeugen. Es war eine neue Erfahrung für mich, ein junges Pferd vor so großem fachkundigen Publikum auf einer so kleinen Reitbahn vorzustellen. Ich hoffe das Team Pferdewelt Mailham und ich waren eine Werbung für den Vielseitigkeitssport.

Rückblick auf 2013

Durch einen sehr langen Winter und einer Verletzung an meinem Sprunggelenk hatten wir leider keine optimale Vorbereitung auf die ersten Turniere. Der Anfang der Saison lief somit etwas holprig, trotz allem beendete Ballyengland Rebel das CIC*** in Houghton und Tom Tom Go 3 das CIC*** in Bramham und Barbury.

Die zweite Hälfte der Saison verlief dann viel besser. In Hopetoun, in der Nähe von Edinburgh, wurde ich in der CIC*** zweiter. In Blair, anscheinend mein Lieblingsturnier, beendete ich das CCI*** auf dem zweiten Platz, nachdem ich im Vorjahr das CCI* gewinnen konnte und meine erste CIC*** mit einem vierten Platz beendete. Ebenso konnten sich zwei meiner Nachwuchspferde, Win and Love und Ikonic, in der CCI*-Prüfung in den Top15 platzieren. Tom Tom Go3 spielte mit der CIC*** und gab mir einer meiner besten Geländeritte. Die Saison beendete ich mit einer Teilnahme in Boekelo und Pau.

Pau 2013

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Unter diesem Motto sollte mein erster Start in einer Viersterneprüfung das Saisonhighlight 2013 werden. Nach einer zweitägigen Anreise mit einer Übernachtung in Dover kamen wir in Südfrankreich bei herrlichem, sommerlichen Wetter an. Ballyengland Rebel (Matey) und ich durften in dem riesigen LKW der Familie Malcolm zusammen mit deren Pferd McFly und dessen Reiter Wills Oakden mitfahren. Matey war von der langen Reise und der Klimaumstellung etwas gestresst, zeigte sich aber am Mittwoch bei der Verfassungsprüfung von seiner typisch lustigen Seite.

Die enorme Temperaturdifferenz vom Norden Englands in den Süden Frankreichs machte Matey etwas zu schaffen, deshalb verlief die Dressur am Donnerstag Nachmittag ein wenig schwunglos. Dennoch waren wir für meine erste Viersterne-Prüfung überaus zufrieden.

Leider zog sich Matey am nächsten Tag eine Zerrung der Bauchmuskulatur zu. Trotz aller Bemühungen wurde Matey nicht rechtzeitig fit für das Gelände am nächsten Tag. Deshalb entschied ich im Sinne des Pferdes und verzichtete auf einen Start. Schade, das Gelände erschien machbar. Ich hoffe, wir kommen wieder…